WIEN MUSEUM – ANGELO SOLIMAN

Ausstellungsvideo

Angelo Soliman, dessen Bekanntheit daher rührt, dass er nach seinem Tod als naturwissenschaftliches Objekt behandelt und ausgestellt worden war, ist aber auch die erste erfolgreiche Geschichte eines Migranten in Wien.

In Kooperation mit dem Kurator Philipp Blom zeichnet sich ZONE für die mediale Umsetzung der Video-Installation ‚Wien, 2011‘ im Rahmen der Ausstellung ‚Angelo Soliman – Ein Afrikaner in Wien‘, verantwortlich. Auf drei lebensgroßen Bildschirmen reflektieren acht heute in Wien lebende SchwarzafrikanerInnen über die Figur Angelo Soliman und hinterfragen die Umstände ihrer persönlichen Diaspora.

„Soliman ist der erste nichteuropäische Zuwanderer in Wien, dessen Leben ausreichend dokumentiert ist, um ihn als Person zu erschließen. Doch die Grenze zwischen belegbaren Fakten und anekdotischer Überlieferung sind fließend. Soliman bleibt Projektionsfläche, je nach Perspektive der Betrachtung: Er ist Kuriosum und erfolgreicher Migrant, ewiger Sklave und bürgerlicher Aufsteiger, Vorbild und Märtyrer. In seiner Biografie sind Emanzipation und Zwangsassimilierung eng miteinander verwoben.“ (Wien Museum)

29. September 2011 bis 29. Januar 2012
Wien Museum Karlsplatz
1040 Wien, Karlsplatz

PRODUCER:  Holger Reichert
CREATIVE PRODCUER:  Eva Pell
DOP:  Matthias Smycka
SOUND:  Alexander Wieser
DIGITAL EDITOR:  Peter Gstach
TECHNICAL SUPPORT:  Christian Waldhofer

Im Auftrag von: Wien Museum


CATEGORIES:  Ausstellungsvideo
LOCATION:  Wien
CLIENT:  WIEN MUSEUM